Ich dachte, ich bin schon perfekt

Ein Überlebenstraining für alle, die herrlich normal bleiben wollen

von Lucinde Hutzenlaub und Heike Abidi

„Und trotzdem hat niemand Zeit! Jedenfalls nicht für schöne Dinge, die keinen weitern Zweck erfüllen, als Spaß zu machen. Uns ein gutes Gefühl geben. Mit anderen Worten: die nicht effizient sind.“

Lucinde Hutzenlaub, Heike Abidi – Ich dachte, ich bin schon perfekt
TitelSeitenanzahlErscheinungsdatum
Ich dachte, ich bin schon perfekt33609.11.2021
Erschienen im Penguin Verlag

Inhaltsangabe/ Klappentext

Weniger Selbstoptimierung, mehr Gelassenheit

Was sollen und wollen Frauen heutzutage nicht alles sein? Freundin, Mutter, Gattin, Businessfrau, Geliebte, Sportskanone, Kulturinteressierte, Schönheit, Hausfrau, Multitasking-Queen, Taxi, Coach und Krankenschwester … Und möglichst alles in Perfektion. Doch wer überall 100 Prozent geben will, braucht mindestens 48 Stunden pro Tag, acht Arme und Nerven dicker als Wasserrohre – und wird dennoch scheitern, so viel steht fest. Warum also überhaupt an diesem unrealistischen Ideal festhalten? Wer fünfe gerade sein lässt und gerne mal alle viere ungerade von sich streckt, hat mehr vom Leben. Ein Plädoyer gegen den Mythos der Perfektion.

Fazit

Wer möchte nicht perfekt sein? Effizienter? Unangreifbar? Ganz ehrlich, irgendwie streben wir alle immer danach uns zu verbessern. Selbstoptimierung, Effizienz und Produktivität sind im Moment auch sehr präsente Themen. Das bewirkt, dass jeder der nicht ständig produktiv ist, die effizienteste Lösung hat oder nach Perfektion strebt, oft hinterfragt wird. Dieses Buch gibt humorvolle und selbst reflektierende Ausblicke in unterschiedliche Bereiche des täglichen Lebens. Die Autorinnen wechseln sich in ihrer Erzählstruktur ab, sodass sie Einblicke in ihre Leben zu den unterschiedlichsten Themen gewähren.

Für mich persönlich ist es immer gut im Auge zu behalten, dass wir uns alle anstrengen und uns manchmal statt der vermeidlich wichtigen Selbstoptimierung, lieber so nehmen sollten wir sind. Unsere Bedürfnisse sind wichtig. Das schreibt bzw. sagt sich leicht, aber es zu leben ist schwieriger, deshalb ist es umso wichtiger, dass man es mit positiven Gefühlen in Verbindung bringt. Dafür eignet sich dieses Buch sehr, man hat einfach so viel Spaß beim Lesen und merkt gar nicht, wie man anfängt Dinge entspannter zu sehen. Es gibt keine klassische „Anleitung“ für das perfekte Leben, sondern einen humorvollen, realistischen Blick auf Dinge und rückt die ein oder andere Situation in ein anderes Licht.
Ich empfehle euch, es nicht in einem Rutsch zu lesen, sondern euch Zeit zu nehmen. Man erlebt viele Situation im Alltag, die man auf die jeweiligen Kapitel beziehen kann.

Zum Abschluss möchte ich auf das Cover eingehen, ich muss zugeben, dass es das Erste war, was mir bei dem Buch aufgefallen ist. Die Eule ist einfach so cool. Anders kann ich es nicht formulieren.

Wertung: 5/5

Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

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